Ich
brauche etwas zu trinken. Da ich nur Piccolos und Bier bei mir habe fahre ich
Richtung BP zum Griechen. Am Ende der Marien biege ich rechts ab und im Tal
wieder rechts Richtung Stand. Als ich mich dem Stand nähere sehe ich wie Leute
sowohl als auf dem Haupt, aber auch auf dem Reservestand stehen und mir
zuwinken. Ich winke zurück und sehe in deren verwirrte Gesichter als ich
langsam vorbeifahre und links in den Viktualienmarkt abbiege. Dort erinnere ich
mich an zweierlei Dinge: Den Stress den ich Stunden vorher mit den Fahrgästen
hatte und dass ich hier letzten Sommer mit Sophie über dem Markt schlenderte
und wir uns frisches Obst und Gemüse kauften und sie mir später zu hause etwas
afrikanisches kochte das viel Gemüse beinhaltete und recht scharf war. Scharf
war Sophie auch, aber mein Magen fand das Essen nicht so toll und rebellierte.
Ich verbrachte die ganze Nacht wach und rannte öfters aufs Klo. Das fand Sophie
nicht witzig, aber irgendwann schlief sie ein und ließ mich mit meinem
aufgeblähten Magen allein.
»Sendlinger!
Papa Schmid! Rosental! Rindermarkt!«
Oha!
Wenn er so viele Stände ruft muss es eine gute Fahrt sein. Ich schnappe mir das
Mikro und warte auf die Freigabe.
»Viktualienmarkt!
Färbergraben! Für Sendlinger!«
Sendlinger?
Um die Uhrzeit? Wahrscheinlich eine der Kneipen und keiner will es fahren,
deswegen meldet sich auch keiner.
»Für
Sendlinger! Will’s jemand haben? Ist keiner in der Nähe?«
»980
ist am Oberanger, Stadtmuseum!«
»980,
Sendlinger 31, Gruber!«
»31,
Gruber, Danke!«
Verdammt
jetzt wird’s wieder nichts mit der Erfrischung! Wo könnte die 31 denn sein? Da
die Sendlinger aus dem Zentrum in Richtung Süden geht, müsste die Nummer im
unteren Bereich liegen. Bloß wie viele Nummern hat die Straße? Einbahnstraße
nach Norden, Nummern die nach Süden gehen, verwirrend das Ganze. Ich fahre am
besten über die Herzog-Wilhelm rein, da kann ich nichts falsch machen. Ich
nehme die Taschenlampe raus und fahre langsam durch die enge und total verschneite
Straße auf der Suche nach der Hausnummer. 37, 35, 29, 27. Was? Da fehlen ja
zwei Nummern! Was ist hier los? Gibt es die 31 nicht? Ich fahre im
Rückwärtsgang zurück um zu sehen ob ich mich versehen habe. Nein, Tatsächlich,
es springt von der 35 auf die 29. Ich halte an und frage auf K4 ob die wissen
wo die Nummer sich befindet. Als ich auf die Rückmeldung warte, kommen von
hinten ein paar Autos die Straße rein gefahren. Auch das noch! Ich fahre
geradeaus um nicht den Verkehr zu blockieren während ich auf die Antwort der
Zentrale warte. Am Sendlingerstand stehen jetzt ein paar Leute die mir zuwinken
als ich vorbeifahre. Verflucht wie ich so etwas hasse! Während das Geschäft
überall brummt und die Leute wie verrückt winken spiele ich das alte
such-den-Fahrgast-Spiel! Der Hauptgewinn ist Wahlweise ein Blitz oder eine
Kurzfahrt.
Die
Zentrale meldet sich endlich als ich mit der großen Runde fast fertig bin und
gerade von der Herzog-Wilhelm zum zweiten Mal in die Sendlinger abbiege.
»980?«
»980
auf 4!«
»Eingang
befindet sich in der Schmid, gegenüber der 33.«
»Schmid?
Danke vielmals!«
Also
biege ich in die Schmid rechts ab und sehe den unscheinbaren Eingang auf der
linken Seite, gleich nach der Vitrine des Geschäfts auf der Sendlinger. Direkt
vor der Tür ist eine Parklücke in der ich rein fahre. Ich steige aus und trete
in den tiefen Schnee. Jetzt regt mich gar nichts mehr auf. Ich strecke mich
aus, schließe die Augen und inhaliere die kühle Luft. Ich atme aus und wieder
ein. Dann gehe ich zur Tür und suche den Namen. Ganz oben finde ich ihn.
Klingle und warte. Klingle noch mal und warte. Auch das noch! Nummer schwer zu
finden und jetzt auch noch ein Blitz. Als ich mich umdrehe und im Begriff bin
zurück zum Auto zu gehen um zu reklamieren, höre ich hinter mir jemanden
„Hallo?“ aus der Gegensprechanlage fragen. Ich springe zurück zum Hauseingang
und antworte:
»Guten
Abend! Das bestellte Taxi wäre jetzt hier.«
Eine
weibliche Stimme meldet sich und sagt dass sie noch ein wenig brauchen, ich
solle ruhig die Uhr einschalten und rauf kommen. Raufgehen? Ich sage ich warte
lieber unten, so wie die Hunde die vor dem Supermarkt auf ihr Herrchen warten,
werde ich auf meine Fahrgäste warten. Die weibliche Stimme aber beharrt darauf
dass ich die Uhr einschalte und rauf gehe. Ich gebe nach und mache was sie
verlangt. Schalte das Taxameter ein und gehe ins Haus und fahre mit dem
Fahrstuhl bis ganz nach oben. Ich klingle an der Tür und nach ein paar Sekunden
steht eine äußerst süße und junge barfüssige Dame im Bademantel vor mir. Ein
süßlicher Geruch dringt nach draußen. Riecht irgendwie nach Nelkenzigaretten,
Marihuana oder was ähnlichem. Im Hintergrund ist Musik zu hören. House um genau
zu sein.
Mit
einem breiten Lächeln im Gesicht sage ich:
»Servus!
Ich bin der Fahrer. Ich wurde noch nie so sexy empfangen! Ich hoffe Sie gehen
gerade duschen und ich darf hoffentlich beim einseifen behilflich sein…«
Sie
mustert mich von oben bis unten und sagt: »Du bist aber ein fescher! Und ein
lustiger auch noch! Komm rein!«
Sie
schnappt sich meine Hand, zieht mich rein und schließt die Tür hinter mir ab.
»Ich
bin die Eva« sagt sie.
»Sehr
erfreut, Adam!« sage ich und lächle spitzbübisch.
»Klar!«
sagt sie und geht weiter.
Wir
gehen einen langen Gang entlang und biegen am Ende rechts ins Wohnzimmer ab.
Dort steht quer vor mir ein großer dunkelbrauner Esszimmertisch mit
altmodischen Stühlen die eine sehr hohe Rückenlehne haben. Der Tisch ist mit
Essen gedeckt. Besser gesagt, was davon übrig geblieben ist. Es befinden sich
auch einige Flaschen auf dem Tisch. Ich erkenne Wein, Champagner und
Hochprozentiges. Ein paar junge Leute, alle Mitte bis Ende zwanzig sitzen am
rechten Ende des Tisches und unterhalten sich. Direkt hinter dem Tisch ist eine
sehr große Balkontür von der man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt
hat. Ich werde den Leuten vorgestellt und Eva bringt mich zum Tisch und bietet
mir an mich zu setzen. Sie geht nach links. Ich schaue ihr hinterher und sehe
wie acht oder neun Personen sich im linken Bereich des Raumes befinden, auf der
Wand neben der Balkontür hängt ein Flachbildfernseher der irgendwelche Clips
spielt, davor hüpft und tanzt eine leicht bekleidete junge Frau und der Rest
der Truppe befindet sich direkt dahinter und feiert … eine Orgie! Ich sehe wohl
nicht recht! Eine Orgie! Eva hat ihren Bademantel in eine Ecke geworfen und
steht jetzt nackt, wie Gott sie schuf, vor mir. Am linken Ende des Tisches
liegen neben diversen Flaschen Bier, Wein und Hochprozentigem, Koks und Gras
ausgebreitet. Ich gucke leicht verstört weil ich nicht damit gerechnet habe in
eine Orgie reinzuplatzen. Zumal ein Teil der Leute bekleidet ist und sich ganz
normal unterhält als würde nichts geschehen. Ich wende mich den sitzenden
Leuten zu und beantworte die Fragen die mir gestellt werden. Ein paar Minuten
später kommt Eva und umarmt mich von hinten. Lässt ihre Arme langsam nach unten
gleiten, kommt dann langsam von der Seite nach vorne und zieht mir den Mantel
aus und legt ihn über die Lehne eines Stuhls. Nackt wie Gott sie schuf steht
sie vor mir und ich blicke direkt auf ihre Brüste. Sie spielt mit dem Zipfel
meiner Nikolausmütze und lächelt spitz. Dann zieht sie mir auch mein Jackett
aus und legt auch das über die Rückenlehne. Sie geht an die Knöpfe des Hemdes,
öffnet zwei, während ich ihr tief in die Augen blicke, beugt sie sich leicht zu
mir nach unten und küsst mich. Dann drückt sie mir meinen Kopf auf ihre Brust sodass
ich meine Nase zwischen den beiden Brüsten versenke, tief einatme, ihren Duft
beschnuppere und anfange sie zu liebkosen. Sie hebt ihr linkes Bein und
platziert es auf meinem Oberschenkel, dabei streichelt sie mir über den Rücken.
Sie nimmt ihr Bein wieder runter und setzt sich auf meinem Schoß. Jetzt öffnet
sie auch die restlichen Knöpfe meines Hemdes. Von rechts werde ich nach meinem
Alter gefragt und ob ich Student sei. Bizarr! Ich habe ein Mädel auf dem Schoß
das vor Geilheit trieft und zerplatzt und die Anderen sitzen einfach so
teilnahmslos daneben und stellen mir dumme Fragen. Haben die einen Vogel? Sind
die nicht ganz dicht? Nicht alle Tassen im Schrank? Eva küsst und leckt jetzt
meinen Oberkörper und streichelt mich an den Armen und Rücken, fährt mit ihren
Fingern über meine Brust, steht wieder auf, kniet sich nieder und öffnet mir
den Hosenbund und den Reisverschluss der Hose, streift mir die Hose runter und
zieht mir auch Schuhe und Socken aus und wirft sie nach links zur Wand. Dann
geht sie an meine Boxershorts und zieht sie runter bis zu den Knien, hält inne
für einen kurzen Moment, starrt mir in die Schamgegend und fragt:
»Wo ist
Deine Wolle?«
Diese
Frage erinnert mich an eine Geschichte die mir eine türkische Arbeitskollegin
bei Siemens mal erzählte. Einer der Meister war lange Zeit scharf auf sie und
er gefiel ihr auch. Als sie dann im Bett landeten, schaute der deutsche Vorgesetze
auf die rasierte orientalische Muschi und stellte die Frage nach der Wolle.
Ich
antworte mit Bürgüls Worten:
»Willst
Du stricken oder ficken?«
»Dass
Männer sich unten rum trimmen war mir bekannt, aber ein ganz rasierter ist mir
nie zu Gesicht gekommen.«
»Stört’s
Dich?«
»Ganz
im Gegenteil!« antwortet sie, lächelt dabei zucker-süß und zieht mir die Shorts
ganz aus. Ich sitze nackt da, bekleidet nur mit der Nikolausmütze und starre
gebannt auf Eva und frage mich was sie wohl als nächstes tun wird. Sie ist
immer noch kniend vor mir, sieht zu mir rauf, fährt langsam mit ihren Händen
meine Beine hoch, spreizt sie mir auseinander, liebkost sie von unten nach oben
und kurz vor meinem prallen Zauberstab bleibt sie stehen. Schaut ihn sich kurz
an und nimmt ihn in den Mund und bläst mir ganz langsam einen und macht mich
total verrückt. Ich schließe die Augen, lehne mich zurück, genieße es langsam gelutscht
zu werden, lege meine Hände auf ihren Kopf und versuche das Tempo
mitzubestimmen.
»Hast
Du eine Freundin? Was Studierst Du?« höre ich von der Seite eine Stimme fragen.
»Ha?«
frage ich und öffne die Augen. Spinnen die? Haben die nichts Besseres zu tun
als dämliche Fragen zu stellen? Die sollen an der Orgie teilnehmen, verdammt!
»Du
hast uns immer noch nicht gesagt was und ob Du studierst! Hast Du eine
Freundin?«
»Ich,
eh, bin Studeeeeeeent, in Hull, Eeeeglaaaadddddd, und studiere
Skandinavisssssssstikkkkkk. Freundin ha-ha-habe ich keine!«
Eva
bewegt sich immer schneller, lutscht immer schneller und macht mich wahnsinnig
scharf. Ich bin kurz davor zu kommen als eine männliche Stimme fragt:
»Skandinavistik?
Echt? Was kann man damit anfangen?«
Eva
hört auf meine Wünschelrute zu lutschen und macht sich an die Eier ran. Sie
saugt und beist und leckt und mit der einen Hand spielt sie an meinem Penis
rum.
»Ich
weiß nicht was man damit anfangen kann. Es ist mir auch egal um ehrlich zu sein.
Ich studiere es weil es mir Spaß macht und weil es mich interessiert, nicht
weil ich damit Karriere machen oder womöglich nach Skandinavien auswandern
möchte!«
»Ja
aber an Deine Zukunft musst Du auch denken!«
Eva
verdreht die Augen. Hört auf an meinen Eiern zu saugen, steht auf, zieht mich
an der Hand und ich stehe auf. Sie stößt mich auf dem Boden und fordert mich
auf mich auf das Parkett hinzulegen. Gespannt erwarte ich was jetzt passieren
wird. Sie steigt über mir aber mit der Muschi über meinem Kopf und macht sich
wieder zwischen meine Beine zu schaffen. Ich mache es ihr gleich und lecke und
sauge an ihrer Möse und trinke ihren Saft und ab und zu schaue ich zu der
Gruppe die am Tisch sitzt und beobachte was sie macht. Die Leute haben sich von
uns abgewandt und sind in einer Diskussion vertieft. Ich küsse und streichle
ihr auch den süßen Popo und die Beine und vertiefe mich in ihre Möse. Sie saugt
mittlerweile wie wild an meinen Penis und ich sehe mich kurz vor den Höhepunkt.
Mit leiser Stimme künde ich an dass ich komme, aber Eva denkt gar nicht daran
aufzuhören. Sie lutscht immer weiter, immer wilder, immer schneller. Ich
zerplatze und mein Saft schießt in ihre warme Mundhöhle und sie macht immer
noch keine Anstallten aufzuhören, was für ein geiles Gefühl! Sie schluckt
meinen Saft runter und saugt immer noch weiter. Ich erschlaffe nicht mal. Kurze
Zeit später hört sie auf und steht auf. Sie zieht mich an der Hand und hilft
mir beim Aufstehen, lässt meine Hand aber nicht los und führt mich zu den
anderen. Eine andere junge Frau kommt zu mir, streichelt mir die Pobacken,
dreht sich zu mir um, nimmt ein Tuch und verbindet mir damit die Augen. Dann
werde ich von den beiden zu einem Sofa geführt und werde hingesetzt. Eine der
Beiden küsst mich während eine Hand an meinem Penis rumfummelt und andere Hände
meinen ganzen Körper streicheln. Ich werde auf dem Sofa hingelegt, spüre das
kalte Leder unter mir und merke wie eine der Frauen auf mein Becken steigt, mir
ein Kondom überstülpt und sich den Penis einführt. Die Andere setzt sich auf
mein Gesicht und ich lecke automatisch ihre Muschi. Nach einer Weile steht die
Frau die auf mein Gesicht sitzt auf und geht. Die die auf meinem Becken reitet
nimmt mir die Augenbinde runter und blickt mir tief in die Augen. Es ist nicht
Eva. Es ist eine Brünette mit kastanienbraunen Augen, glatten langen Haaren,
sanften Lippen, leichten Bauchansatz und einen sehr süßem Lächeln. Sie bückt
sich und küsst mich auf dem Mund. Dabei streichelt sie mir über die Brust. Sie
geht mit ihrer Zunge an der Wange entlang Richtung Hals und fährt dann Richtung
Ohr. Sie beist und leckt und saugt. Als sie am Ohr ankommt flüstert sie mir zu:
»Schlag
mich!«
»Was?«
»Schlag
mich! Schlag zu!«
»Bist
Du bescheuert?« frage ich empört. »Ich bin Pazifist und schlage keinen. Frauen
schon gar nicht! «
Nun
wechselt sie die Stellung. Sie erhebt ihren Oberkörper ganz und setzt sich auf
mein Becken.
»Wie
soll ich Dich schlagen? Wo soll ich Dich schlagen und warum überhaupt?« frage
ich.
Noch
bevor ich meine Fragen zu ende stellen kann kriege ich von ihr einen
Faustschlag ins Gesicht.
»Aua!
Das ist aber nicht die feine Engl…«
„Klatsch
Klatsch!“ höre ich es machen und sehe wieder Sterne. Zwei Ohrfeigen, eine
links, eine rechts folgen dem Faustschlag. Ich schüttele den Kopf und versuche
zu mir zu kommen als ein Peitschenhieb und ein Pistolenschuss durch den Raum gehen.
Ich drehe den Kopf in Richtung Fernseher und schaue zu den Anderen. Ich sehe
nichts Besonderes und kann mir nicht ausmalen woher der Peitschenhieb und der
Schuss kamen. Da geht ein Zweiter Peitschenhieb durch den Raum. Ich hebe meinen
Oberkörper um zu sehen was da los ist und sehe wie eine der Frauen in ein
Cowboykostüm geschlüpft ist. Cowboykostüm ist leicht übertrieben. Alles was sie
anhat ist ein Cowboyhut, eine Weste, ein Pistolenhalfter, darunter ist sie
nackt. In der einen Hand hält sie eine Peitsche und in der Anderen eine
Pistole. Ist ja wild! Sind die alle stoned? Betrunken? Wird hier ein Porno
gedreht? Bin ich in eine Produktion reingeplatzt? Was soll das ganze? Alles
erscheint irreal, wie im Traum, fernab der Wirklichkeit und Realität. In
erwarte dass ich jeden Moment aufwache und in meinen Bett liege. Jemand soll
mich zwicken damit ich sehe ob ich träume oder nicht. Passiert das alles
wirklich? Sind es meine Wunschträume? Feuchte Träume? Etwas dass ich gerne mal
erleben würde? Kommen diese Phantasien vom zu vielen Fernsehkonsum? Ist es ein Déjà
Vu?
»Ich
habe Dir nicht erlaubt aufzustehen!« brüllt mich die Frau auf meinem Schoss an
und verpasst mir einen weiteren Faustschlag ins Gesicht sodass ich zurück aufs
Sofa falle. Die Frau im Cowboykostüm geht durch die Leute und peitscht wild und
wahllos vor sich hin.
Jetzt
reicht es mir aber. Ich scheuere der Kleinen eine links und eine rechts, zwicke
sie in den Bauch, sie bleibt kurz regungslos, lächelt auf einmal und sagt:
»Hit me baby one more time! Wie Britney Spears mal sang! Schlag noch mal zu baby! Hast
Du keine Kraft? Hast Du heute nichts gegessen?«
Ich
versetze ihr einen Faustschlag in den Bauch und zwei schallende Ohrfeigen
hinterher. Sie wirft sich nach hinten auf das Sofa, greift mit ihrem Arm in
einer Schachtel die am Boden halb unterm Sofa liegt und holt ein Set
Handschellen heraus. Dann greift sie noch mal rein und es kommt eine Peitsche
zum Vorschein.
»Fessle
mich und peitsch mich aus!«
Oha!
Davon habe ich immer schon geträumt. Ich lege ihr die Handschellen an und binde
sie so mit der Armlehne des Sofas dass ihre Arme nach oben sehen und sie sich
nicht viel bewegen kann. Dann fange ich an langsam ihren ganzen Körper zu
liebkosen, zu küssen und zu lecken. Vertiefe mich lange in ihre Muschi während
meine Hände über ihren ganzen Körper wandern. Dann richte ich mich auf und nehme
die Augenbinde und binde ihre Augen damit sie nicht sehen kann was ich mache.
Ich nehme die Peitsche und lasse sie langsam über den ganzen Körper gleiten ehe
ich von ihr Gebrauch mache. Ich stehe kurz auf und peitsche zuerst auf die
Beine. Ein – zwei – drei Mal. Sie verzieht jedes Mal das Gesicht und stöhnt
dabei kurz. Ich gehe wieder zu ihr hin, drehe sie um sodass sie mit dem Hintern
nach oben zeigt, gehe zwei Schritte zurück und peitsche wie wild auf sie los. Auf
die Beine, auf dem Po, auf dem Rücken. Ungefähr ein dutzend Mal. Sie stöhnt bei
jedem Hieb immer mehr, immer lauter. Ich werfe die Peitsche auf dem Boden, gehe
zu ihr hin, sehe vorher was in der Kiste unter dem Sofa noch drin ist und
entnehme einen Vibrator, Kondome und eine Gleitcreme. Ich lege die Sachen auf
der Kante des Sofas, beuge mich über die junge Frau und lecke und streichle
ihren Körper. Angefangen von den Füssen, über den Po und Rücken bis rauf in den
Nacken. Das gefällt der Dame sehr und zuckt mit ihren Körper. Sie erhebt ihren
Unterleib und spreizt die Beine leicht auseinander. Ich stülpe mir das Kondom
über und führe meinen prallen Penis in sie hinein. Sie bewegt ihren Körper im
Rhythmus der Musik auf und ab und stöhnt dabei leicht wahrnehmbar. Auf einmal
kommt das Cowgirl zu uns und peitscht abwechselnd sie und mich auf den Rücken
und auf meinen Oberkörper. Ein junger Mann mit einer Kerze gesellt sich dazu
und lässt Kerzenwachs über den Rücken des Mädels tropfen. Sie stöhnt jetzt
lauter vor Schmerzen und Lust. Das Cowgirl nimmt ihm die Kerze aus der Hand,
löscht sie und stellt sie zur Seite. Gibt ihm die Peitsche worauf er anfängt
uns drei damit zu behandeln. Das Cowgirl nimmt den Vibrator und führt ihn in
sich ein und küsst mich gleichzeitig auf dem Mund. Kurze Zeit später nimmt sie
den Vibrator aus ihrer Muschi, schnappt sich die Gleitcreme, verteilt sie über
den Vibrator, kommt zu mir, streichelt über die Pobacken des Mädels mit dem ich
gerade am Werkeln bin, gleitet mit dem Vibrator die Pofalte rauf und runter und
führt ihm dem Mädel in den After ein. Das Muss ein Genuss für die Dame sein, es
von hinten und von vorne besorgt zu bekommen. Der junge Mann geht zum ende des
Sofas, zieht den Kopf der Frau an den Haaren nach oben und steckt ihr seinen
steifen Penis in den Mund. Währenddessen kommt eine weitere junge Frau zu uns,
schnappt sich die Peitsche vom jungen Mann und drischt wahllos auf uns zu.
In
diesen Moment denke ich an gar nichts mehr. Ich lasse meine Gefühle und meine
Gedanken freien Lauf, jetzt ist mir alles egal. Ob ich jetzt weiter arbeiten
werde oder nicht, interessiert mich nicht, ob es draußen wie verrückt schneit
ist mir auch Wurst, was jetzt Sophie macht, was sie denkt und wo sie sich
befindet ist mir auch egal. Sämtliche Sorgen scheinen weit weg und wie
weggeblasen zu sein. Ich höre der Musik, dem Stöhnen und dem Peitschen zu. Ich
gebe mich der grenzenlosen Leidenschaft und Geilheit hin. Von so einer wilden
Orgie habe ich schon immer geträumt. Viele Leute, keine Tabus, jeder treibt es
mit jedem, alles ist erlaubt, es wurde an alles gedacht, Spielzeug, Speis und
Trank und Koks. Ich öffne die Augen und mein Blick wandert durch den Raum.
Überall geben sich die Leute hingebungsvoll der Leidenschaft und der Lust hin
und scheinen sehr vertieft zu sein in dem was sie machen. Dazu die pochenden
Beats, die schrillen Farben aus dem Fernseher, die helle Nacht draußen die
durch die großen Fenster und Balkontüren viel Licht in den Raum werfen, die
Gruppe von Leuten die immer noch am ende des Tisches sitzt und sich angeregt
unterhält. All das vermischt mit den verschiedenen Gerüchen wie Rauch,
Marihuana, Alkohol, Räucherstäbchen, Körperflüssigkeiten. Ich bewege mich im
Rhythmus der Musik, im Rhythmus den die Anderen vorgeben, küsse und werde
geküsst, lecke und werde geleckt, bekomme Peitschenhiebe am ganzen Körper,
spüre den Schmerz, sehe wie meine Haut langsam rot wird und werde immer geiler.
Es treibt mich immer mehr an. Ich lasse meinen Gedanken freien Lauf, frei wie
die freien Radikalen, eigentlich denke ich an gar nichts mehr, ich schließe ab
und zu die Augen und bewege mich mechanisch zu den Klängen der Musik, vor und
zurück, vor und zurück, Hände die meinen Popo streicheln, Hände die über meinen
Rücken gleiten, Peitschenhiebe auf meiner Brust, und eine nackte Frau vor mir
liegend die jemanden einen bläst, es von mir und einem Vibrator besorgt
bekommt, Kerzenwachs das auf ihren Rücken tröpfelt und sie vor Lust laut
stöhnt.
Auf
einmal ertönen Klänge und Text eines Liedes in meinem Kopf. Zuerst kann ich die
Melodie nicht einordnen und der Text ist auch bruchstückhaft da, aber dann
realisiere ich um welches Lied es sich handelt.
“Die Gedanken
sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei wie
nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei,
die Gedanken sind frei.”
Mann
ist das herrlich! Ich lächle vor Geilheit und Zufriedenheit vor mich hin und
bewege mich weiter zu den Klängen in meinem Kopf.
“Ich denke was
ich will und was mich beglücket,
doch alles in der Still’ und
wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand mir Wehren,
es bleibt dabei: die
Gedanken sind frei!”
So geht
es eine Zeitlang weiter. Eva kommt mit einem anderen jungen Mann, zieht mich
zurück, stellt ihn an meine Position, geht mit mir zum Sessel direkt neben dem
Sofa, schubst mich sodass ich auf dem Sessel falle und mich hinsetze, sie setzt
sich auf meinem Schoß mit dem Rücken zu mir, fischt mit ihren Fingern meinen
Zauberstab und führt ihn in sich hinein. Ich fasse ihr an die Taille und den
Hintern und sie bewegt sich auf und ab. Nach ein paar Minuten komme ich. Sie
steht auf, geht zu den Anderen und lässt mich total erschöpft auf dem Sessel
zurück. Ich habe Durst, habe aber nicht die Kraft aufzustehen. Ich sehe wie die
Flaschen auf dem Tisch gegenüber mir zulächeln, kann aber nicht aufstehen. Ich
fühle mich müde, ermattet. Eine der jungen Frauen die am anderen Ende des
Tisches sitzt sieht zu mir rüber und merkt wie ich auf die Flaschen starre. Sie
steht auf, nimmt eine Flasche Mineralwasser und bringt sie mir.
»Hast
Du Durst mein Lieber?« flüstert sie mir zu und streichelt sanft meinen Nacken.
»Ja und
wie!« erwidere ich und sehe ihr dabei zu wie sie die Flasche hebt und einen
tiefen Schluckt nimmt. Hat sie sie nicht mehr alle? Will sie mich quälen? Warum
macht sie das? Nach einem tiefen Schluck senkt sie die Flasche lächelt mir zu,
schwenkt sie vor mein Gesicht ein paar Mal hin und her, hebt sie wieder und
nimmt einen Schluck. Dann beugt sie sich zu mir, visiert meine Lippen an, ich
küsse sie instinktiv, wir öffnen beide unsere Münder und setzen zu einem
Zungenkuss an, doch anstatt ihrer Zunge schießt mir das Mineralwasser in den
Rachen. Was für eine Erfrischung! Wir küssen uns eine Weile ehe sie ihren Kopf
zurückzieht und mir tief in die Augen blickt. Dann hebt sie die Flasche und
führt sie mir schließlich an den Mund. Ich trinke fast die Flasche leer. Soviel
Durst habe ich. Sie nimmt sie mir ab und stellt sie auf dem Boden. Sie schaut wieder
in die Augen und wir beginnen uns zu küssen. Sie streichelt mir über die Brust
und ich versuche sie langsam auszuziehen. Als ich den letzten Knopf ihrer Bluse
aufknöpfe höre ich eine männliche Stimme fragen:
»Bist
Du der Taxifahrer?«
»Wer
will das wissen?«
»Bist
Du es oder nicht?«
»Je
nachdem was Du von ihn haben willst.«
Die
junge Frau auf meinem Schoß verdreht die Augen und will ihn wegschicken.
»Ich
bin einer der Fahrgäste und wir möchten jetzt gehen.«
»Schade!
Gib mir zwei Minuten um mich anzuziehen. Trommle mal den Rest zusammen.«
»Entschuldige
Süße, die Pflicht ruft« sage ich zu der Dame auf meinem Schoß und schubse sie
leicht damit sie Aufsteht. Der junge Mann geht hinüber zu den Anderen die immer
noch eine Orgie auf dem Sofa feiern und spricht mit ein paar von denen und geht
dann zurück zum Tisch wo die angezogene Gruppe sitzt. Ich stehe auf, ziehe mich
an, gehe aufs Klo, schaue auch in den Spiegel und sehe einen total fertigen
aber glücklichen Typen, komme zurück und gehe zum Tisch wo jetzt die Meisten
versammelt sind. Vier Personen, darunter Eva, stehen auf. Ich packe noch meinen
Mantel, ziehe ihn an und folge den Leute hinaus. Im Fahrstuhl streiten sich die
Vier wohin es jetzt gehen soll.
»Ich
möchte ins Skyline!« sagt einer.
»Ich möchte
in den Kunstpark!« ein anderer.
»Warum
fahren wir nicht in die Maxsuite?« fragt ein Dritter.
»Warum
fahren wir nicht ins Pacha?« fragt Eva.
»Was
schlägst Du denn vor wohin wir gehen könnten?« werde ich gefragt.
»Mei,
ihr lässt mich besser da raus. Mit zwei der Kandidaten kann ich nichts anfangen
und außerdem wenn ich Euch wohin fahre und es gefällt Euch nicht bin ich an
Allem schuld. Nee nee, das macht ihr unter Euch aus. Aber da zwei von Euch zum
Maximiliansplatz möchten, kann ich Euch dahin fahren und ihr sucht Euch dort
eine Lokalität aus. Es gibt ja eine breite Auswahl.«
»Gute
Idee Kutscher! So machen wir es!« sagt einer der Jungs.
Als wir
ins Taxi steigen fällt mein Blick sofort aufs Taxameter das 22,30 Euro zeigt.
Nicht nur mein Blickt fällt darauf, sondern auch der aller Anderen.
»Du,
Kumpel, warum zeigt die Uhr soviel an?« werde ich von hinten gefragt.
»Beschwerden
bitte an Eva richten!« sage ich und zeige demonstrativ mit dem Finger auf ihr.
»Es war ihr Wunsch die Uhr laufen zu lassen.«
Ich
fahre los und biege in den Oberanger rechts ab. Mann! Eine Stunde war ich jetzt
oben bei denen, habe gepoppt wie ein Weltmeister und werde auch noch dafür
bezahlt! Die Leute streiten sich wer den Fahrpreis bezahlen soll. Sie alle
gehen auf Eva los, wie um alles in der Welt sie auf so eine hirnrissige Idee
kam und dass sie jetzt auf keinen Fall die Summe durch vier teilen werden. Da
es im Auto kalt ist schalte ich die Heizung auf höchste Stufe und schalte dazu
das Funkgerät und das Radio an. Der Funker schreit sich immer noch die Seele
aus dem Leib und versucht die Aufträge an den Mann zu bringen. Wahnsinn! Um die
Uhrzeit herrscht immer noch reger Funkbetrieb. Normalerweise ist es ruhiger,
d.h. es gibt schon viel zu tun aber es sind vermehrt Aufhalter und Einsteiger
mit denen wir das Geschäft machen. Ab und zu geht hier und da das Schwammerl
und auf dem Äther ist es ruhig. Die meisten Leute sind in irgendwelche
Nachtlokale und gehen einfach auf die Straße und winken sich ein Taxi.
Wir
erreichen den Stachus als die Vier einen Kompromiss vereinbaren. Die Fahrt wird
durch vier geteilt, sie gehen ins „Pacha“ wo ein Freund von Eva an der Bar
arbeitet und sie macht ihm schöne Augen damit sie umsonst trinken dürfen.
Ich
fahre über dem Lenbachplatz am Wittelsbacherbrunnen vorbei, über die östliche
Seite des Maximiliansplatzes, biege links in die Max-Joseph ein und wieder
links auf die westliche Seite des Platzes und halte vorm Lokal an. Jemand von
hinten gibt mir dreißig Euro und sagt dass es so stimmt. Eva und die andere
junge Dame küssen mich zum Abschied und steigen aus.
Zu kaufen gibt es das Buch hier: (öffnet im neuen Fenster)